BWL: Starterset Business Plan

Der Weg von einer Geschäftsidee zur Umsetzung der Geschäftsidee ist oftmals dornig, und nicht selten scheitert die Umsetzung der Geschäftsidee daran, dass sie nicht in die richtigen Worte gepackt werden kann. Kann die Idee nicht in die richtigen Worte verpackt werden, dann ist es schwierig, Unterstützung, vor allem finanzielle Unterstützung, für das eigene Projekt einzuwerben, und einmal ehrlich: Würden Sie jemandem einen Kredit oder eine Förderung zusagen, der nicht im Stande ist, seine eigene Geschäftsidee in klare und überzeugende Worte zu fassen?

Eben! Deshalb ist es so wichtig, die eigene Geschäftsidee in klarem Deutsch und geordnetem Gedankengang darzustellen. Dies ist die Grundlagen, die Voraussetzung für die Erstellung z.B. eines Business Plans. Aber diese Grundlagen ist nur der Anfang. Damit ein Business Plan überzeugend wird, ist es notwendig, die Geschäftsidee fest in vorhandenem Wissen, in theoretischen Vorarbeiten zu verankern.

Wenn Ihre Geschäftsidee die Schaffung z.B. eine Pflegedienstes vorsieht, der auf Ergebnisse der Anthroposophischen Medizing zurückgreift, oder wenn Sie ein Unternehmen gründen wollen, das sich mit Copyright-Verletzungen beschäftigt und somit auf Ergebnisse der Rechtsprechung zurückgreift, dann ist es wichtig, die entsprechenden Ergebnisse zu berichten und die eigene Geschäftsidee mit den Ergebnissen/der Rechtsprechung in Verbindung zu bringen. Dies ist wichtig, damit derjenige, der darüber zu entscheiden hat, ob die Geschäftsidee eine wirtschaftliche Zukunft hat, gleich sieht, dass Sie sich in der Materie auskennen, ihre Idee also ausgereift ist und nicht einfach nur ein Impuls des Moments.

Ist erst einmal der Gegenstand des Business Plans klar, ist offensichtlich, dass Sie wissen, wovon Sie reden, was Sie planen, dann besteht der nächste Schritt darin, den Markt für Ihre Geschäftsidee zu analysieren. Es gibt eine Reihe von Methoden der Standord- und Marktanalyse, die hier zum Einsatz kommen können. Im Wesentlichen geht es bei allen darum, die Nachfrage nach Ihrem Angebot zu bestimmen und in Beziehung zu den Kosten ihres Angebots zu setzen. Es geht darum zu analysieren, ob, falls es eine Nachfrage nach Ihren Diensten gibt, sich Ihre Geschäftsidee also als profitabel erweist, ob Sie in der Lage sind, die Nachfrage auch zufriedenstellend zu bedienen. Damit ist die in der Managementliteratur häufig zu findende Trennung in externe Marktbedingungen und interne (Human-)Ressourcen angesprochen. Beides gilt es aufeinander abzustimmen, wobei es sinnvoll ist, mit der Marktanalyse zu beginnen und die interne Analyse anzuschließen:

  1. Wie hoch ist das Nachfragepotential an einem bestimmten Ort? (Hiermit sind z.B. Fragen der Kaufkraft, der Altersverteilung der Bevölkerung, der Mobilität, der Arbeitslosenquote usw. angesprochen).
  2. Gibt es bereits Wettbewerber am geplanten Niederlassungs-Ort? Wenn ja, wieviele und wie verhält sich die Anzahl der Wettbewerber zur Anzahl der Nachfrager?
  3. Wie stark hängt Ihr Unternehmen von Zulieferern ab?
  4. Wie hoch sind die Kosten, die für die Niederlassung entstehen? Kosten für Personal, Kosten für Räumlichkeiten, Kosten für Material, für Steuern und Abgaben usw.?
  5. Welche rechtlichen Regelungen müssen, jenseits des Steuerrechts berücksichtigt werden? Was folgt aus rechtlichen Regelungen z.B. für die Personalausstattung?
  6. Bis zu welcher Anzahl von Beschäftigten ist das Unternehmen rentabel zu betreiben? Ab wann entstehen Engpässe im Hinblick auf die Nachfrage, ab wann im Hinblick auf das Angebot? Wo ist der optimale Schnittpunkt zwischen Nachfrage und Personalausstattung?

Dies sind nur einige der Fragen, die basierend auf Instrumentarien der Managementforschung wie z.B. Porters Five Forces, der SWOT oder PESTEL Analyse beantwortet werden müssen. Die Antworten auf diese Fragen bilden nunmehr die Grundlage, auf der im nächsten Schritt die Kostenstruktur bestimmt und der Finanzplan für das Unternehmen erstellt werden kann. Wann immer es darum geht, eine externe Finanzierung einzuwerden, ist der Finanzplan von besonderer Bedeutung: Je genauer die Aufstellung und je besser die Begründung des Finanzplans, desto höher die Wahrscheinlichkeit, die Geschäftsidee auch finanziert zu bekommen.

Schließlich geht es darum, die Rechtsform des Unternehmens zu bestimmen. Da mit verschiedenen Rechtsformen verschiedene Kosten und vor allem verschiedene Verpflichtungen für den Inhaber einher gehen, will die Rechtsform gut überlegt sein. Und dann, wenn all die beschriebene Arbeit erledigt ist, kann man sich noch von Konkurrenz-Unternehmensgründern differenzieren, sich einen Vorteil bei Banken oder Venture Capitalists verschaffen, in dem man eine Wettbewerbsstrategie präsentiert, die auf der oben angesprochenen Marktanalyse basiert und die daraus abgeleitete Personalausstattung in Rechnung stellt.

Wie das geht und wie Sie einen überzeugenden Business Plan erstellen, das erfahren Sie von uns.

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Und diesen Aufbau könnte Ihr Business Plan haben:

Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis.
1. Einleitung
1.1 Gegenstand des Businessplans
1.2 Vorgehensweise

2. Die Geschäftsidee
2.1 Ihre Geschäftsidee
2.2 Die theoretischen Grundlagen

3. Standortanalyse
3.1 Grundlagen der Standortanalyse
3.2 Standortanalyse und Porters Five Forces
3.2.1 Nachfrage, Angebot und Kaufkraft
3.2.2 Rechtliche Rahmenbedingungen
3.2.3 Kostenstruktur
3.3 Finanzplan
3.4 Rechtsform

4. Die Wettbewerbsstrategie für Ihr neues Unternehmen

5. Literatur